Und die UNO bleibt untätig…

Die Menschenmassen sind unübersehbar und strömen zielstrebig und rücksichtslos in eine Richtung. Verzweifelte,  angestrengte Gesicher. Hektik, ja, Panik liegt in der Luft. Irgendwo steht ein kleines Mädchen und weint lauthals, nur Gott weiß ob es seine Mutter oder ganze Familie je wiedersieht. Heute werden bestimmt noch zahllose Familien auseinandergerissen.Mit angstverzerrten Gesichtern wird das nötigste auf Handwagen geworfen, raus, nichts wie weg bevor sie kommen, bevor es noch schlimmer wird. Zwischen einigen Holztrümmern sitzt ein Mann am Boden, völlig erschöpft, seine Augen sind geschlossen, sein Kopf in den Nacken gelegt. Er hat aufgegeben, kann nicht mehr, will nicht mehr. Auch er weiß wahrscheinlich nicht wo der Rest seiner Familie ist.Kinder schreien und heulen, werden von Müttern hinter sich her geschleift, es muss weiter gehen, man will weg, nur weg.Als Beobachter fragt man sich: Warum bleiben die Vereinten Nationen hier untätig? Wo sind die Blauhelme, warum versucht niemand die Lage unter Kontrolle zu bringen? Auch ich kann die Bilder nur schwer vergessen, letzten Samstag in Fürth bei IKEA:  Expedit im Angebot für 19,90€.

Manchmal…

…bedarfs es einfach keines Kommentars.  Zitat aus dem offiziellen (!) Uni-Mailverteiler:

[…]
„Weibliche Emanzipation durch Esoterik? Zur Kritik des esoterischen Öko-Feminismus“

Diskussionsveranstaltung mit Dr. Birgit Schmidt am 5. November um 18.00 Uhr s.t. im Kollegienhaus (Erlangen, Universitätsstr. 15), Raum 0.024
[…]
i. A. das Büro der Frauenbeauftragten
der Universität Erlangen-Nürnberg

Mehr Reichtum für alle von allem besteuern.

Ich werde ja extrem selten politisch hier, eventuell dann noch wenn gewisse Politiker(innen) rollende japanische Hybrid-Schwermetallhalden in den Himmel loben. Aber jetzt, kurz vor der Wahl, da kann ich nicht mehr anders. Die komplette Stadt ist tapeziert mit schmerzhaften Plakaten in rot-weiß-schwarz, von links wie rechts, man ist zumindestens schon dankbar dass sie dasselbe Farbschema benutzen und Überschriften, so groß gedruckt und primitiv, wie es die Zielgruppe auch gerne in der Zeitung hat – dann weiß man wenigstens wo man nicht hinschauen muss…

Anbei ein Beispiel für ein geniales Konzept und wunderbaren plakativen Dünnpfiff. Und irgendwie fühlt man sich doch an “Mehr von Allem für Alle!” (Horst Schlämmer) erinnert und auch Slogans wie „Zukunft ist gut für alle!“ (Dr. Udo Brömme / Harald Schmidt Show) würden in diesem Wahlkampf nicht auffallen.

Mehr von allem für alle Reichtum besteuern.

Berliner (Park-)Impressionen

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Hilfe, eine Immobilie! Kommen wir schnell zu den interessanten Dingen:
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Ein VW Spitzenmodell was viele wollen…
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…und eines, was irgendwie keiner will.
(Und wenn man die Schaufensterbeschriftung so betrachtet, könnte man meinen, VW hat das Hauptproblem schon selbst erkannt!)
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Wie wir bereits bei der Formula Student gelernt haben:
Gaffer Tape und Kabelbinder lösen viele Probleme.
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Nur mal schnell parken um Tampons zu kaufen…
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…oder auch für immer parken.
Und zum Abschluss etwas Weltanschauliches:

The Vatertags.

1. Mai 2008, Vatertag, also flux den Racing-Rollator mit Bier betankt und ab ins Grüne…

The Vatertags - Lost in Time and Beer
„Bandfoto“

Was ist schneller? Ich bin mir nicht sicher. (Gott schütze uns vor blonden Frauen und Autos die Franzosen bauen...)
Was ist schneller? Ich bin mir nicht so sicher!

Der Peugot ist zwar deutlich leistungsgesteigert (Flammen, Rückleuchten, Endtopf – eine klassische deutsche optische „Leistungssteigerung“ halt), trotzdem glaub ich dass der Rollator deutlich besser beschleunigt!