Ohne Worte

Mai 22nd, 2010

Besser könnte ich es einfach auch nicht ausdrücken:

Affenschmiede Wolfsburg

Bergkirchweih 2010: Ein Stillleben

Mai 22nd, 2010

Erlanger Bergkirchweih 2010: Ein Stillleben

Bei den Eidgenossen…

Februar 16th, 2010

…ist alles etwas eigen. Folgende Erkenntnisse brachte ein einwöchiger Aufenthalt:

Auf der Herrentoilette finden sich wichtige Hinweise,

Toilette Samnaun

ihre Messer sind einfach vielseitiger,

Das universellste Schweizer Messer

sogar Ski-Schlepplifte laufen “anders” als erwartet

Skilift - nach unten

und beim Thema “Zweiter Weltkrieg & Kinderspielzeug” zeigt man sich hier, ähhh, eher schmerzbefreit…

Schweizer Spielzeug

Die Schrottgasse ist eine Einbahnstraße…

November 28th, 2009

…führt aber überraschenderweise weder zu einer Autoentsorgungsstelle, noch zu einem VW Händler.

Schrottgasse

(gefunden in Passau)

Wildschmuggel auf ebay?

November 25th, 2009

Angeregt durch Burkhards Nachtisch-KTM,
hier ein Fundstück aus ebay:

Wildschmuggel auf ebay?

Hoffentlich betreibt der Käufer damit keinen Hirschexport.

SUV – SUbmarine Vehicle

Oktober 31st, 2009

SUV - SUbmarine VehicleDer Boom der tonnenschweren, brennstofffressenden Allrad-Spähpanzer für die ganze Familie, die lediglich einen gefrässigen Antimaterie-Reaktor brauchen um akkzeptable Fahrleistungen zu erzielen, erscheint mir weiterhin einfach unbegreiflich. Logik zieht hier scheinbar nicht.
Versuchen wir heute doch einmal das Ganze in eine andere Umgebung zu projezieren:

Wir befinden uns in einem kleinen Hafen.
Dort gibt es Sportboote, die schnell fahren,
Yachten für mehrere Personene die es luxuriöser wollen,
Touristendampfer für die schlichte Personenbeförderung und Lastkähne für den Gütertransport.

Dazwischen versucht ein hilfloses Frauchen mit ihrem 170 Meter langen Atom-U-Boot der Typhoon-Klasse rückwärts an den Kai anzulegen. Dies gelingt ihr nach gefühlten drei Tagen auch problemlos und sie reißt dabei auch nur fünf Tretbootfahrer in den Tod.
Danach springt sie alleine von Bord – um im Hafenladen schnell Tampons zu kaufen. Sie wohnt übrigens zwei Gehminuten entfernt.

“Ist das Boot nicht etwas groß für Sie?” – “Groß ist es schon, aber es hat halt soviel Platz und ist so sicher und so.”

“Transportieren Sie denn soviel?” - “Nein, eigentlich fahre ich meistens alleine, zum Seidenmalerei-Workshop oder zum Tennis.”

“Ist der große Klotz nicht furchtbar langsam?” - “Nein, mit dem Atomreaktor geht das eigentlich, ich muss nur Unmengen radioaktiven Müll entsorgen und jeden Tag Plutonium nachlegen. Aber bald kommt ja das Hybridmodell, dann spar ich fast 1kg auf 100 Metern.”

“Mal über ein kleines Sportboot nachgedacht? Kostet weniger, wiegt weniger, fährt schneller, verbraucht weniger?” – “Ja, aber da kann man nicht so schön vom Turm runterschauen.”

“Und, schon mal getaucht?” – “Um Gottes Willen, viel zu gefährlich. Außerdem wird dann oben alles naß.
Zudem ist es wohl nicht wirklich dicht, hat  ‘Boot, Motor & Sport’ neulich herausgefunden…”

Nicht mal RTL wollte ihn…

Oktober 24th, 2009

Anfang dieses Jahres veranstaltete die RTL-Fernsehserie “Alarm für Cobra 11 – die Autobahnpolizei”, die unangefochtenen Könige von Drehbüchern die auf einen Bierdeckel passen, Fahrten immer über das gleiche Autobahnstück und Sprüngen über immer dieselbe Brücke in immer denselben Tanklastzug (während sich der 3er BMW im Sprung magisch in das Vorgängermodell verwandelt), den Wettbewerb “Abwracken mit Cobra 11″.  Hier konnten Zuschauer ihr altes Auto zur Verschrottung in der Serie, z.B. durch den Feuertod, anmelden – und dann auch noch 2500EUR kassieren. Natürlich ergriff ich die Chance, endlich die “Rohstoffverschwendung aus Wolfsburg” loszuwerden. Leider, so erscheint es, haben sogar RTL Mitarbeiter einen gewissen Stolz… oder in anderen Worten: Ich habe den Mistkübel immer noch.

Hier meine Bewerbung, die ich der Öffentlichkeit nicht vorenthalten will:

Wertes Cobra 11 Team, Mit 16V kanns keine Sau

Mit diesem, ja, ich möchte sagen, Hilferuf, möchte ich Euch mein momentanes “Auto” als Crashopfer ans Herz legen.
Es ist ein Volkswagen Passat Variant GT 2.0 16V, Baujahr 1995, der seit nun 9 Jahren im Familienbesitz ist, zuerst bei meiner Mutter, seit 3 Jahren dient er nun mir als Winter-Fortbewegungsmittel – sofern er denn Lust hat sich fortzubewegen.

“Die Rohstoffverschwendung aus Wolfsburg”, wie ich ihn mehr oder minder liebevoll nenne, hat es in 14 Jahren Lebenszeit nicht nur geschafft die Rohölvorkommen der Welt auf sinnloseste Weise zu verkleinern, denn unter 10 Litern auf 100 zuckt er nicht mal mit einem seiner lächerlichen Zylinder, nein, dieses Schaustück deutscher Wertarbeit hat es auch geschafft unsere Nerven und Geldbeutel aufs äußerste zu strapazieren.

Zwei Getriebe, ein Steuergerät, ein ABS-Steuergerät, ein Zündschloss, eine frisch ausgetauschte und anschließend gebrochene Zahnriemenrolle, gefolgt von vierzehn verbogenen Ventilen, sind nur die Spitze des Eisberges, kleinere “Macken”, wie sich selbst öffnende Türen bei Minusgraden, fallen da kaum auf – und welcher Dieb würde sich schon mit diesem Fahrzeug selbst bestrafen?

Der in VW-Kreisen hochgepriesene Motor liefert im Drehzahlkeller keinerlei Leistung, dann noch weniger und dann kurz vor dem Drehzahltod einen Mückenschiss Fortbewegungsenergie, begleitet von einem Geräusch was treffend als “Dumbo mit Blähungen vermischt mit Straßenbahn auf Extasy” beschrieben wurde, auf jeden Fall die perfekte Mischung um den Fahrer auf langen Autobahnfahrten schwer über den Sinn des Lebens ins Grübeln zu bringen.

Neben dem furchtbaren Antriebsaggregat wurde bei der Bestellung vor 14 Jahren gottseidank auch noch die männlichste aller VW-Farben angekreuzt, nämlich “Lila-Perleffekt-Metallic”, was schon nach einem kleinen Regenschauer im Herbst schwer nach Leberwurst über dem Verfallsdatum aussieht und mittlerweile auch noch mit Rostbläschen hier und da gekrönt wurde.
“Get outta my dream, get in to the back seat baby” – bei der Optik wohl eher nicht.

Vor kurzem überschritt ich mit dem Fahrzeug die magische 200.000km Marke und hegte die ehrlich Hoffnung dass es sich dort selbstständig desintegrieren würde, was aber leider nicht eintrat und mich in schwere Depressionen stürzte.

Daher bitte ich Euch inständig dieses “Auto” einen bombastischen Feuertod sterben zu lassen, mich davon endgültig zu erlösen, potentiellen Käufern (1 Appel und 1 Ei) die traumatischen Erlebnisse die ich durchleiden mußte zu ersparen und mir einen automobilen Neuanfang zu ermöglichen.

Flammende Grüße aus Erlangen,
Christoph


Manchmal…

Oktober 22nd, 2009

…bedarfs es einfach keines Kommentars.  Zitat aus dem offiziellen (!) Uni-Mailverteiler:

[...]
“Weibliche Emanzipation durch Esoterik? Zur Kritik des esoterischen Öko-Feminismus”

Diskussionsveranstaltung mit Dr. Birgit Schmidt am 5. November um 18.00 Uhr s.t. im Kollegienhaus (Erlangen, Universitätsstr. 15), Raum 0.024
[...]
i. A. das Büro der Frauenbeauftragten
der Universität Erlangen-Nürnberg

Need for Spe…Brain!

Oktober 1st, 2009

Ich stehe nichtsahnend an der Tankstelle und lausche bedächtig dem Gurgeln des 95-oktanigen Kraftstoffes der eilig im Schlund des technischen Dinosauriers verschwindet. Zielstrebig steuert ein Mitglied/Opfer der Jambageneration auf mich zu, Muscleshirt (für nichtexistente Muscles),  Sonnenbrille, Goldkettchen – die Kippe und das Handy hat er dankenswerterweise kurz vor der Zapfsäule ausgemacht.

“EY, geil. P-O-N-T-I-E-E-E-A-H-H-K-K!” liest er mit Kennerblick vom Heck ab. Allwissend schaut er mich an:
“Ist das ein Original oder ein Nachbau?”

Kurz stutze ich, lege meinen Kopf schief und schaue ihn mit dem “Eichhörnchen wenn es blitzt”-Blick an.
“Ähm, also Pontiac-Nachbauten gibt es nicht, soweit ich weiß…”,  äußere ich vorsichtig.

“Doch, doch – ab 94 gab es diese Nachbauten.”, spricht er im Brustton der Überzeugung.

Hmm, wie mache ich ihm klar dass es leicht sinnlos wäre ein $20.000 Auto zu kopieren, das weder selten, noch eben teuer war.
“Also der hier ist vom Chassis baugleich mit dem Camaro, schon seit 1967.”, vielleicht zieht ja das technische.

“Nein, also bei Need for Speed da kann man den Firebird auswählen oder den Nachbau, daher weiß ich das.”

Sprachlos.

Was lernen wir:  Need for Speed hat wikipedia als unumstössliche Wissensquelle abgelöst.

Morgen geht er dann wahrscheinlich zum Hausarzt, lässt sich für 10EUR mal schnell 50 Gesundheitspunkte auf die AOK- Karte laden, da er sich doch nicht sicher ist ob die Auffahrt zur Stadtautobahn wirklich mit 140 geht. Ich freu mich drauf.

Parkplatz des Grauens.

September 15th, 2009

Im Frühjahr 2009 entstanden diese Fotos vor dem Technikmuseum in Sinsheim, dort trafen sich scheinbar Menschen mit dem spannenden Hobby “Kraftstoffsparen”.

Müssen die Parkplätze der Zukunft so aussehen?

Parkplatz des Grauens Parkplatz des Grauens II

Natürlich wird sich die Autolandschaft in den nächsten Jahren nachhaltig verändern, und das muss sie auch.
Natürlich wird es mehr und mehr alternative Antriebe geben, und das muss es auch.

Aber Autos müssen eben auch Emotionen wecken um anzukommen – und damit meine ich nicht die Emotionen
“Langeweile”, “Taubheit in den eingeschlafenen Füßen”
und “Verachtung”.